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Ausschreibungssnapshot

Finanzdatenanalyse veröffentlichter Berichte aus verschiedenen Quellen in China, Hongkong und Japan zu mindestens 150 Unternehmen

Asien bietet eine beispiellose regulatorische Vielfalt für die Analyse. Japan hat das ISSB über sein Sustainability Standards Board of Japan (SSBJ) integriert, Singapur schreibt ISSB-konforme Offenlegungen vor und Hongkong führt ISSB-Pilotprojekte durch. Unterdessen entwickelt China CSRD-ähnliche Regeln nach eigenen S…

Auftraggeber Universität Hamburg
Deadline Offen
Region
Relevanz 30,0
Veroeffentlicht 09.04.2026
Wertspektrum Nicht angegeben

Einordnung

Was hier tatsaechlich beschafft wird

Asien bietet eine beispiellose regulatorische Vielfalt für die Analyse. Japan hat das ISSB über sein Sustainability Standards Board of Japan (SSBJ) integriert, Singapur schreibt ISSB-konforme Offenlegungen vor und Hongkong führt ISSB-Pilotprojekte durch. Unterdessen entwickelt China CSRD-ähnliche Regeln nach eigenen Standards, Indien gleicht die TCFD an die IFRS an und Südkorea verbindet finanzielle Wesentlichkeit mit nationalen ESG-Vorgaben. Diese Stichprobe ermöglicht einen direkten Vergleich von finanzieller und wirkungsbezogener Wesentlichkeit in der Praxis: Wie quantifizieren asiatische Unternehmen Klimarisiken ohne EU-typische Stakeholder-Auswirkungen? Solche Fälle zeigen, ob die derzeitige Interoperabilität (z. B. gemeinsame Klimastandards) grenzüberschreitend gilt, und beantworten die Kernfrage des Projekts nach Rahmenwerken, die beide Wesentlichkeitsaspekte unterstützen und gleichzeitig offen für sektorspezifische Entwicklungen bleiben. Ohne asiatische Daten kann die Analyse den „Berichtsaktivismus zu ESG-Themen“ und dessen Übereinstimmung mit der Finanzierung nachhaltiger Transformationen (Projektfrage 2) nicht vollständig bewerten. Asiatische Berichte betonen in investorenorientierten Offenlegungen oft die finanzielle Wesentlichkeit und priorisieren Risiken in der Lieferkette gegenüber weiterreichenden Auswirkungen – was möglicherweise eine oberflächliche Compliance verstärkt. Eine asiatische Stichprobe deckt auf, ob ein erweiterter Berichtsumfang tatsächlich Kapital mobilisiert oder nur Silos schafft, und überprüft, ob Wesentlichkeitsanalysen (identisch mit den finanziellen Aspekten in ESRS/ISSB) die Vergleichbarkeit inmitten politischer Spannungen wie der Divergenz zwischen der EU und anderen Ländern fördern. Gemäß der EU-CSRD müssen europäische Unternehmen über die Nachhaltigkeit der Wertschöpfungskette berichten, wobei dies jedoch auf VS-begrenzte Daten von KMU beschränkt ist. VS, ein europäischer Rahmen für Offenlegungen von KMU (efrag.org/projects/voluntary-reporting-standard-for-smes-vsme), wird 2026 zu einem delegierten Rechtsakt und über Lieferketten zu einem globalen De-facto-Standard. Die Umsetzung eines VS anhand eines Testfalls mit einem Tier-1-Zulieferer eines in China ansässigen europäischen Unternehmens wird wertvolle und einzigartige Erkenntnisse über eine der größten Datenlücken in der Berichterstattung liefern. Darüber hinaus sollten all diese Aktivitäten genutzt werden, um Risiken und Chancen für Unternehmen zu identifizieren. Die Frage ist, wie sich nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen über verschiedene Regulierungssysteme und Kapitalmarkterwartungen in Asien hinweg konsistent in finanzielle Auswirkungen umsetzen lassen. Daher ist eine Analyse bestehender globaler Vorschriften, bewährter Verfahren und des Status quo der Berichterstattung als Grundlage für die Entwicklung eines integrierten Rahmens erforderlich.

Mehrwertsignale

Einordnung

IT-Cluster Softwareentwicklung
Relevanz-Score 30,0

Lots

Lose und operative Teilleistungen

Los LOT-0001 · Finanzdatenanalyse veröffentlichter Berichte aus verschiedenen Quellen in China, Hongkong und Japan zu mindestens 150 Unternehmen Open

Anthony Cheung nimmt im Bereich Sustainable Finance in Asien eine einzigartige Position ein. Seine Kombination aus kultureller Verankerung in Hongkong, langjähriger Berufserfahrung in europäischen und asiatischen Finanzzentren sowie seinem dichten internationalen Netzwerk ist in dieser Form außergewöhnlich und für die Erhebung von Nachhaltigkeitsdaten im asiatischen Raum kaum zu ersetzen. Er verbindet ein tiefes Verständnis lokaler Geschäftskulturen mit fundierter Kenntnis europäischer Regulierungen wie CSRD und ESRS – eine Doppelperspektive, die nur sehr wenige Expertinnen und Experten weltweit auf diesem Niveau besitzen. Als erster Certified ESG Analyst in Asien und zentraler Partner von EFFAS hat er eine besondere Rolle bei der Weiterentwicklung und regionalen Anpassung des CESGA‑Programms eingenommen. Seine Beiträge zur Anerkennung des CESGA‑Standards durch die Hong Kong Monetary Authority zeigen seine herausgehobene Stellung als Brückenbauer zwischen europäischen und asiatischen ESG‑Standards. Auch seine Mitgliedschaften in hochrangigen internationalen Gremien wie der World Benchmarking Alliance, GRI und dem CFA Institute unterstreichen seine außergewöhnliche Reputation. Seine kulturelle Nähe, Sprachkompetenz und sein vertrauensbasiertes Netzwerk verschaffen ihm einen Zugang zu asiatischen Unternehmen, der für europäische Forschende oder Praktiker meist nicht erreichbar ist. Gerade in Märkten wie China, in denen hochwertige Sustainability‑Informationen nur über gewachsene Beziehungen und lokales Verständnis erhältlich sind, stellt dies einen entscheidenden Alleinstellungsfaktor dar. Durch seine Rolle an der forschungsstarken HKU Business School verfügt er zusätzlich über einen exklusiven Zugang zu akademischen Netzwerken und relevanten Stakeholdern im asiatischen Raum. Insgesamt ist Anthony Cheung aufgrund seiner einzigartigen Kombination aus lokaler Verankerung, internationaler Expertise, regulatorischer Gestaltungskraft und herausragender Vernetzung eine in dieser Form kaum ersetzbare Persönlichkeit für anspruchsvolle Nachhaltigkeitsdatenerhebungen in Asien.

Relevanz 0,0

Historie

Aenderungshistorie